Treptower Park mit Sowjetischem Ehrenmal (Bezirk Treptow-Köpenick)

Auf Entdeckungsreise in Treptow...

...und natürlich geht's zum Treptower Park. Anfang April 2016 und die Vegetation wahr wohl noch im Winter-Modus 🙁

Das Wetter spielte eigentlich auch mit...leider präsentierte sich der Treptower Hafen und viele Teile des Parks als Baustelle und somit gar nicht so sehr fotogen. Ich habe die Tour weitergeführt, auch wenn mir anfangs eher nach Heimfahrt war. Aber...nu war ich dort und was soll's?!!

Also durchquerte ich den Treptower Hafen...an den Fahrgastschiffen und Baustellenabsperrungen vorbei...und dann hatte ich den Blick auf die Spree.

Doch ich will weiter...komme an diversen Skulpturen und Gedenksteinen vorbei. Mir fallen solche Dinge auf, andere laufen einfach daran vorbei...wahrscheinlich weil sie einfach nur trainieren (Jogger eben 🙂 ) oder weil sie von A nach B wollen (Fahrradfahrer).

Meine Route führt mich auch zum Sowjetischen Ehrenmal...Bilder hatte ich davon schon gesehen und das in Pankow ja selbst besucht (siehe Beitrag zum Sowjetischen Soldatenfriedhof in Pankow). Hier, beim Treptower Ehrenmal, war ich noch nie vor Ort und endlich konnte ich es erkunden.

Eine lange Allee folgt nach dem großen Eingangstor...ich weiß, die Sowjets haben einen Sinn für Dramatik und Größe, was sich hier sehr offensichtlich zeigt.

In dem Moment fand ich es sehr schade, dass die Bäume noch so kahl waren...auf den Bildern ist das sicher auch gut zu erkennen. Es wirkte sehr fade und irgendwie auch traurig...wenn man so will, dem Ort angemessen, aber die Natur in voller Pracht wäre mir lieber gewesen.

Die lange Rampe führte mich zu...ja, ehrlicherweise hab ich nicht erkannt, was es darstellen soll, aber Wikipedia weiß: "...ist markiert durch zwei große, stilisierte Fahnen aus rotem Granit, die sich auf beiden Seiten dem Weg zuneigen. An ihrer Stirnseite befindet sich jeweils die Skulptur eines knienden Soldaten in voller Montur und mit einer Maschinenpistole bewaffnet. Auf der linken Seite ist es ein älterer, auf der rechten ein jüngerer Soldat." Der blaue Himmel bot einen irren Kontrast zu diesen "Fahnen".

Und dann steht man am Ende der Rampe zwischen den "Fahnen" und...sieht ein noch größeres Gelände vor sich...5000 Soldaten sind dort wohl begraben, unheimlich und ergreifend zugleich. Diese Fläche stilisiert ein Gräberfeld...und es verfehlt seine Wirkung nicht.

Die Statue "Der Befreier" steht am anderen Ende und je näher man dieser kommt, erkennt man dessen Größe...12 Meter ist die Statue und sie steht auf einem Hügel!

Am rechten und linken Rand stehen weiße Marmorsarkophage mit diversen Reliefs.

Es gab tatsächlich Jogger, die dort ihre Runden drehten...irgendwie fand ich es befremdlich, ist es doch ein Ort des Gedenkens und Innehaltens. Nun ja...

Nach diesen Eindrücken wollte ich doch weiter und ging parallel zum Ehrenmal über eine große Wiese in Richtung Archenhold-Sternwarte und schließlich zum "Haus Zenner". Eine doch alte Institution, in der nun eine Burger-Kette eine Filiale betreibt.

Von hier ging ich zur "Insel der Jugend"...schon toll, über die Brücke muss man gehen, um die Insel zu erreichen. Sie ist nicht riesig, aber hat irgendwie was. Direkt mit dem Blick auf die Spree habe ich dort meine Pause gemacht...die Spree beobachtet, das Wasser und die Schiffe an mir vorbeifließen/-fahren sehen.

Ich bin dann schließlich wieder in Richtung S-Bahnhof Treptower Park und ging die Uferpromenade entlang...war ich am Morgen noch nahezu alleine unterwegs, war es nun gegen Mittag gut gefüllt. Vom Skater, Fahrradfahrer, Jogger zu Kinderwagen-Schiebern und Rollatoren-Nutzern...zum Glück sind die Wege entsprechend, dass das auch möglich ist 🙂

Doch ging ich am S-Bahnhof vorbei...unter der Elsenbrücke durch und zur Skulpture "Molecule Men"...irgendwie ja ein Muss, wenn man schon in der Nähe ist!

Hier hatte ich mich tatsächlich noch einmal hingesetzt...nicht lange, denn der Wind war an diesem Punkt unerträglich, aber in der Sonne wollte ich auch nicht sitzen...verzwickt 😀

Ok...ich habe dann meinen Rundgang beendet...zurück zur S-Bahn.

Ich weiß, die Bauarbeiten sind jetzt (Ende August 2016) abgeschlossen, keine Bauzäune stehen wohl mehr herum...demnach wird dieser Rundgang von mir erneut vorgenommen und vielleicht ja im Herbst, wenn die Blätter schön bunt gefärbt sind?!?!

Der Treptower Park ist definitiv empfehlenswert 🙂

Links zum Ort
Die Bilder können...

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Bildergalerie

Orientierung

Erreichbarkeit ÖPNV

S Treptower Park
S-Bahn S41,S42,S8,S85,S9,
Bus 104,194

S Treptower Park (Bus Puschkinallee)
Bus 165,166,265

Sowjetisches Ehrenmal
Bus 165,166,265

Alt-Treptow
Bus 165,166,265

Rathaus Treptow
Bus 165,166,265

S Plänterwald
S-Bahn S8,S85,S9,
Bus 165, Bus 377
und dann zu Fuß ca. 5-6 Minuten oder weiter mit dem Bus 165

Klingerstr.
Bus 165,166,265

Rethelstr.
Bus 165,166,265

Herkomerstr
Bus 165,166,265

U Rathaus Neukölln
U-Bahn U7,
Bus 104,166
und dann weiter mit dem Bus 104 oder 166

U Boddinstraße
U-Bahn U8,
Bus 104, 166
und dann weiter mit dem Bus 104 oder 166

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