Freizeitpark Lübars (Bezirk Reinickendorf)

In Reinickendorf gibt es verschiedene Arten der Grünflächen...

...von der einfachen Wiese bis zum Wald haben wir da im Grunde alles zu bieten. Sogar Berge 🙂 Na ja, Hügel ist gewiss der bessere Ausdruck.

Der Freizeitpark Lübars hat so einen Hügel, der in der Vergangenheit sogar für verschiedenste Wettkämpfe benutzt wurde....dazu später mehr. Dieser Hügel ist knapp 90m hoch und seine Höhe verdankt er unserem Müll...ja, das ist kein Scherz, sondern eine bittere Wahrheit! Als Kind kannte ich den "Berg" nur als "Müllberg", denn wir wussten, dass dies kein natürlich entstandener war.

Auf den ersten Blick fällt es einem nicht auf, sieht dieser Hügel doch sehr natürlich aus. Wundern kann man sich nur, wenn man ab und an Rohre aus dem Boden kommen sieht...tja, die unter einem entstandenen Gase müssen irgendwie entweichen. Blendet man diese Informationen aus, dann hat dieser Park doch eine ganze Menge zu bieten.

Hier bin ich nun…Anfang März (05.03.2015)….ich bin den Haupteingang rein, der durch ein Holztor erkennbar ist. Gleich hinter diesem Eingang sieht man eine spezielle Minigolf-Anlage...speziell deswegen, da sie anscheinend brach liegt und die Spielflächen nicht am Boden sind 🙂 Sie sind sozusagen in Tischhöhe, hab ich so noch nicht gesehen!

Wenige Schritte weiter ist eine große Spielplatz-Anlage mit einer Halfpipe, Basketballplatz, Klettergerüsten, Rutsche uvm. So find ich das ganz schön gemacht, wäre letztlich interessant, ob das angenommen ist und benutzt wird.

Ich gehe weiter und komme an der Jugend- und Familienfarm Lübars vorbei, auf dem es vor allem für Kinder spezielle Angebote gibt. Auch diesen lasse ich rechts liegen und mache mich an die Bergbesteigung 🙂 Ja, ich höre den einen oder anderen schon lachen...aber...je nach Fitnessgrad ist der Weg nach oben von lächerlich bis absolut anstrengend einzustufen, denn die Steigung hat es phasenweise in sich und ich weiß gar nicht mehr, wie wir als Kinder dort mit dem Fahrrad hochgekommen waren 🙂 Ich gestehe also, ich gehöre zum unteren Drittel und habe - nur der Fotos wegen, logo - Stopps eingelegt 😛 Auf dem Weg nach oben kam ich auch an einem der Grillplätze vorbei...die vorhandenen Spuren belegten, dass dieser tatsächlich genutzt wird.

Ich war noch nicht ganz oben, da stand ich vor der Rodelbahn, die eine Flutlichtanlage hat....hört, hört! Warum ist dem so? Ja, ich erwähnte es anfangs schon mal...hier fanden Wettbewerbe statt...im Sommer Gras-Ski und im Winter konnte man nicht nur mit dem Rodel runter, sondern auch mit Alpinski...durch die Flutlichtanlage sogar bis in die Abendstunden. Erinnerungen wurden an der Stelle wieder wachgerüttelt.

Einen Moment verweilte ich schon...ging dann zur Spitze weiter! Diese letzten Meter waren harmlos und doch habe ich es mir oben ersteinmal gemütlich gemacht. Einen Apfel gönnte ich mir und die Sonnenstrahlen nahm ich auf. Da oben war neben dem Gipfelstein kein Wind 🙂 Kurios und doch sehr angenehm, denn den ganzen Weg lang wehte der Wind ordentlich und ließ die Temperatur geringer erscheinen.

Den Ausblick genoss ich sehr....weit konnte ich blicken...Fernsehturm am Alex, die Arkenberge, das MV selbst (logo), Windräder... Die Pause war insgesamt ganz gut...solche Momente genieße ich, weil ich ein wenig innehalten kann...Dankbarkeit empfinde ich und letztlich auch einen gewissen Stolz.

Weiter geht's...ich gehe wieder hinunter...so langsam werde ich unruhig, weil ich die dickenWolken am Himmel sehe, die gar nichts Gutes verheißen. Dies im Hinterkopf lässt mich meinen Weg schneller gehen...gewissermaßen gehe ich Kreuz und quer...passiere die Reitwege. Lübars verbinde ich stark mit Reiterhöfen...die Felder...eben eine Art Landleben in der Stadt. Mich hat es insofern nicht gewundert, dass im Freizeitpark auch Reitwege zu finden sind.

Die Rodelbahnen bewunderte ich von unten...fragte mich, ob die Flutlichtanlage im Winter eingeschaltet oder ob diese den üblichen Sparmaßnahmen zum Opfer gefallen ist...

Das Schöne an dem Park ist...die gefühlte Weite....und interessant ist auch der Modellflugplatz. Die Schilder überall weisen auf den Flugbetrieb hin und der Wind an diesem Hang beweist, dass der Ort wahrlich gut gewählt ist! Es ist zwar gerade kein Modellflieger da, aber vor meinem inneren Auge kann ich sie sehen. Wir sind damals gerne zum Drachensteigen hier gewesen...ja, da hatten wir keine Mühe, den Drachen in die Luft zu bekommen!

So langsam nähere ich mich wieder dem Haupteingang….ab und an drehe ich mich um und bin froh, dass der Regen mich nicht erwischt hat 🙂

Links zum Ort

Freizeitpark Lübars - Senat von Berlin - Wikipedia
Jugend- und Familienfarm Lübars - Homepage

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Orientierung

Adressen des Ausflugsortes

Quickborner Straße
Alter Bernauer Heerweg
13469 Berlin

Erreichbarkeit ÖPNV

Bus

Station "Quickborner Str." X21
und von dort ca. 2 Min zu Fuß

Station "Senftenberger Ring Ost" 122
und von dort ca. 5 Minuten zu Fuß (Eingang Quickborner Str.)

Station "Bruchstückgraben" 120
und von dort ca. 13 Minuten zu Fuß (Eingang Quickborner Str.)

Station "Blankenfelde Kirche" 107
und von dort ca. 18-20 Min zu Fuß (Eingang über Alter Bernauer Heerweg)

Station "Zabel-Krüger-Damm/Alt-Lübars" 222
und von dort ca. 16-18 Min zu Fuß (Eingang über Alter Bernauer Heerweg)

U-Bahn

Station "S+U Wittenau" U8
und von dort weiter mit dem Bus X21 Richtung "Quickborner Str."

S-Bahn

Station "S+U Wittenau" S1
und von dort weiter mit dem Bus X21 Richtung "Quickborner Str."

Tram

Station "Rosenthal Nord" M1
und von dort ca. 12 Min zu Fuß (Eingang Quickborner Str.)

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